Deutschlandstipendium Stories

Ein Wettbewerb des Stifterverbandes zur Auszeichnung wirksamer und innovativer Kommunikationsformate im Rahmen des Deutschlandstipendiums

Der im Frühjahr 2026 veranstaltete Wettbewerb sollte zeigen, mit welchen Kommunikations­­maßnahmen und Narrativen die Hochschulen den Mehrwert und die Wirksamkeit des Deutschlandstipendiums verdeutlichen, um Fördernde und Studierende von einer Teilnahme zu überzeugen. Mit dem Wettbewerb hat der Stifterverband die besten und kreativsten hochschulischen Kommunikationsmaßnahmen rund um das Deutschlandstipendium ausgezeichnet, die auch anderen Hochschulen als Inspiration dienen können.

Die fünf Gewinner-Projekte des Wettbewerbs wurden von der Jury aus den zahlreichen Einsendungen für eine Förderung in Höhe von je 5.000 Euro ausgewählt.

 

Die geförderten Hochschulen

International School of Management:
360° Impact

Die 360°-Kampagne der ISM verbindet entlang der "Stipendienreise - Journeys" vertiefte Informationen und Storytelling. Einblicke von Geförderten, Alumni und Fördernden werden plattformspezifisch über Instagram, LinkedIn, TikTok und die Website orchestriert, zum Beispiel Videoformate und Impact Stories. Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen adressiert: Unternehmen erkennen Kooperationspotenziale, Alumni agieren als Botschafterinnen und Botschafter. Bewerberinnen und Bewerber erhalten Orientierung. Und Studierende erleben Peer-Stories. In der Verstetigungsphase werden Stakeholder aktiv eingebunden, um Ideen für neue Formate und zusätzliche Informationsquellen zu entwickeln, die das Deutschlandstipendium noch attraktiver machen.

Hochschule Fulda:
Krautfunding – Fördernde gewinnen für das Deutschlandstipendium

Mit "Krautfunding" hat die Hochschule Fulda eine gezielte Marketingkampagne zur Gewinnung privater Fördernder für das Deutschlandstipendium umgesetzt. Die Maßnahme richtet sich an regionale Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen und senkt die Einstiegshürde in die Förderung durch eine Crowdfunding-Aktion. Zentrales Element der Kampagne ist die Verbindung analoger und digitaler Kommunikationsformate: Im kommunikativen Zentrum steht ein Kräutersamenpaket als Symbol für Wachstum und verweist auf die Spendenaktion der regionalen Crowdfunding-Plattform "Partner der Region". Die Kampagne macht die Wirkung der Förderung anschaulich und emotional erlebbar und stärkt zugleich die regionale Verbundenheit zwischen Hochschule und Fördernden.

Bergische Universität Wuppertal:
Lebendiges Netzwerk. Gemeinsam gestalten

Die Kommunikationsmaßnahmen der Universität Wuppertal veranschaulichen die Mehrwerte für Fördernde und Geförderte gleichermaßen: Fördernde unterstützen finanziell und ideell, Geförderte nutzen diese Freiräume für Studium und Engagement und geben ihre Erfahrungen in die Gemeinschaft zurück. Mit Berichten auf Website, Newsletter, Social-Media-Aktionen, Begegnungsformaten und dem Ehrenamtspreis, der besonderes Engagement auszeichnet, werden die Geschichten des Netzwerks erzählt und die Wirkung von Förderung und Engagement gezeigt. Die Auszeichnung gilt besonders dem Film "Lebendiges Netzwerk. Gemeinsam gestalten", der exemplarisch das Netzwerk und die Begegnungen innerhalb des Deutschlandstipendiums zeigt.

Video "Lebendiges Netzwerk. Gemeinsam gestalten" der Bergische Universität Wuppertal

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Video der Bergischen Universität Wuppertal


HAWK:
Fördern für die Zukunft: Das HAWK-Förderkreislauf-Modell

Die Kommunikationsmaßnahmen der HAWK beschreiben das Deutschlandstipendium nicht als reine Förderung, sondern als Verantwortungsgemeinschaft im Rahmen eines "Förderkreislaufs". Dazu zählen unter anderem vertiefte Beziehungsarbeit, der Aufbau eines lebenslangen Netzwerks sowie die gezielte Ansprache von Studierenden. Auch Videoformate und Social-Media-Kurzvideos werden eingebunden. Diese richten sich auch an Studierende mit Potenzial, die sich oft nicht bewerben, sowie an Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Fördernde als aktive Mitgestalterinnen und Mitgestalter. Ziel ist es, eine Förderkultur zu etablieren, in der Talente gesehen, ermutigt und langfristig begleitet werden. Anhand eines digitalen Spendenbarometers lassen sich Entwicklungen im Fördervolumen direkt nachvollziehen.

Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt:
Win-Win-Situation

Der Beitrag der THWS wurde maßgeblich von Studierenden gestaltet. Dem entsprechend sind diese auch die Kernzielgruppe, die auf das Deutschlandstipendium aufmerksam gemacht werden sollen. Aber auch Unternehmen sollen den Wert des Programmes erkennen, beispielsweise für Fragen der Personalgewinnung. Außerdem wurden Memes für den Instagram-Kanal erstellt, um Studierenden auf Augenhöhe zu begegnen und sie auf humorvolle und nahbare Art zu motivieren, sich eine Bewerbung auf das Stipendium als Ziel zu setzen.

Video "Win-Win-Situation" der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt

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Video der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Die fünf Hochschulen wurden im Rahmen des Forums Deutschlandstipendium 
am 28. Mai 2026 in Stuttgart ausgezeichnet.

Kontakt

Alexander Tiefenbacher

Dr. Alexander Tiefenbacher

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