Ideenwerkstatt Deutschlandstipendium (digital)

14. Dezember 2022, 10:00 bis 14:30 Uhr

Thema: Es werden immer mehr! –
Alumni des Deutschlandstipendiums aktiv einbinden

In der Ideenwerkstatt Deutschlandstipendium arbeiten Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Fördernde und Geförderte in einem geschützten Umfeld gemeinschaftlich und agil an Herausforderungen aus den Themenfeldern des Deutschlandstipendiums. In der dritten Ideenwerkstatt ging es um das Thema der Alumni und die Frage, was erfolgreiche Alumni-Arbeit beim Deutschlandstipendium ausmacht und wie die in ihr schlummernden Potenziale künftig noch besser geweckt werden können.

Im angelsächsischen Hochschulraum ist die strategische Alumni-Arbeit weiter verbreitet als in Deutschland, doch ist auch hierzulande ein klarer Trend zur Intensivierung und Professionalisierung zu beobachten, von dem auch das Deutschlandstipendium profitieren kann: Die Alumni des Deutschlandstipendiums stellen eine stetig wachsende Zahl dar, die als potenzielle Fördernde, ideelle Inputgebende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie als Role Models genutzt werden können und sollten (mancherorts ist dies bereits heute der Fall).

Gelungene Alumni-Arbeit beginnt dabei immer schon weit vor der Exmatrikulation und ist mit starken Emotionen wie Identifikation, Bindung und Dankbarkeit unterlegt. In der Ideenwerkstatt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Strategien erarbeiten, wie die Alumni des Deutschlandstipendiums künftig noch besser als finanziell und/oder ideell Fördernde gewonnen werden können und welche konkreten Methoden und Formate dafür entwickelt werden sollten.

Die Ideenwerkstatt Deutschlandstipendium schafft per Zoom als kreatives Arbeits- und Austauschformat einen gemeinsamen Raum zur Diskussion und Ideenfindung für Vertreterinnen  und Vertreter von Hochschulen, Fördernde und Geförderte. Angeleitet durch eine externe Moderation und Prozessbegleitung nutzen divers besetzte Teams agile und kollaborative Arbeitsmethoden, um kreative und innovative Lösungsideen zu suchen und eine praktische Umsetzung zu diskutieren. Bei diesem Ansatz verwendet die Ideenwerkstatt auch Methoden des Design Thinkings und agilen Arbeitens. Sie regt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, in einen offenen Diskurs zu treten, voneinander zu lernen, Themen gemeinschaftlich voranzutreiben und Lösungen für eine gemeinsame Praxis zu entwickeln. Die gefundenen Ideen sollen einen Beitrag dazu leisten, eine professionelle Alumni-Arbeit als festen Bestandteil des Deutschlandstipendiums zu etablieren.

Themen

Ziel der Ideenwerkstatt war es, ganz konkrete Ideen, Formate und Methoden zu entwickeln, wie künftig noch mehr Alumni des Deutschlandstipendiums als finanzielle und/oder ideelle Unterstützende dieses Förderprogrammes gewonnen werden können. Zentrale Fragen waren dabei beispielsweise:

  • Welche Rolle spielt das Thema der Professionalisierung der Alumniarbeit allgemein und wie lässt sie sich mit Blick auf das Deutschlandstipendium weiter vorantreiben?
  • Wie können die zahlreichen Alumni des Deutschlandstipendiums zu finanziellen und/oder ideellen Unterstützenden gemacht werden? Was sollte bereits vor der Exmatrikulation beachtet werden?
  • Welche Motive und Anreize sind besonders relevant, sich als Alumni finanziell und/oder ideell zu engagieren?
  • Welche (Vernetzungs-)Formate sind für Alumni-Fördernde in persönlicher und/oder beruflicher Hinsicht besonders relevant?
  • Wie können auch "normale" (sprich nicht-Alumni) Fördernde ihre Geförderten von den Mehrwerten/Vorzügen einer späteren Programmunterstützung als Alumni zu überzeugen?

Natürlich konnten auch weitere Fragen und Anregungen rund um das Thema der Alumni-Arbeit im Deutschlandstipendium in die Ideenwerkstatt eingebracht werden.

Kontakt

Dr. Alexander Tiefenbacher

Servicezentrum Deutschlandstipendium
Pariser Platz 6
10117 Berlin
T 030 322982-514

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