Gemeinsam wachsen –
Vernetzung in der Region

19. Mai 2015 – Berlin


Workshop des Stifterverbandes auf der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium "Voneinander lernen. Miteinander fördern"



Der Workshop "Gemeinsam wachsen – Vernetzung in der Region" hat ein besonderes Augenmerk auf die Themen Kooperation und lokale Netzwerke bzw. den Aufbau eines "Deutschlandstipendiums der Regionen" gelegt. Ziel war es, den rund 70 Teilnehmern durch die Darstellung von Erfolgsbeispielen sowie durch eine Gruppenarbeit konkrete Lern- und Diskussionsmöglichkeiten anzubieten. Auf diese Weise haben die Teilnehmer Anregungen für den Auf- und Ausbau eigener regionaler Vernetzungsstrategien mit unterschiedlichen Akteuren wie IHKs, Vereinen, Verbänden, weiteren Hochschulen und (Mittelstands-)Förderern erhalten.


Programm des Workshops


14.00 Uhr
Begrüßung und thematische Einführung durch Moderatorin Susanne Blumenthal

14.15 Uhr
Vorstellung von Erfolgsbeispielen
Präsentation zu Best Practices im Bereich Fundraising und regionaler Vernetzung durch Dr. Alexander Tiefenbacher (Servicezentrum Deutschlandstipendium). Darstellung der Aktivitäten von Netzwerkpartnern und -treibern durch Prof. Michael Kramp (Beuth Hochschule für Technik Berlin und Berliner MINT-Verbund Deutschlandstipendium) und Dr. Toufic El Masri (Handelskammer Hamburg). Anschließende Diskussion durch die Workshopteilnehmer.

14.45 Uhr
Gruppenarbeit
Die Teilnehmer des Workshops wurden angeleitet, sich in einer Gruppe über individuelle Erfahrungen (zum Beispiel Erfolge und Herausforderungen, Zielgruppen, eingesetzte Methoden) bei der Konzeption und Umsetzung von regionalen Vernetzungsstrategien vertieft verständigen zu können. Die Gruppen haben Formate herausarbeitet, die sie selbst ausprobieren möchten und sich darüber ausgetauscht, wie ein Ausprobieren gelingen kann: Womit beginnt man bzw. welche Hindernisse oder Stolpersteine sind zu umgehen?

15.10 Uhr
Vorstellung und Diskussion der Gruppenarbeit
Ein Vertreter jeder Gruppe hat die jeweiligen Arbeitsergebnisse dem Plenum vorgestellt.

15.20 Uhr bis 15.30 Uhr
Klärung noch offener Fragen und Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick durch Susanne Blumenthal sowie die Referenten



Zentrale Ergebnisse des Workshops

Netzwerktreiber und -gestalter

In Deutschland gibt es bereits unterschiedliche lokale Netzwerkaktivitäten zwischen staatlichen und privaten Akteuren im Rahmen des Deutschlandstipendiums. Ihre Stärke liegt oftmals darin, dass sie regionale Besonderheiten identifizieren und häufig an bereits bestehenden Netzwerkstrukturen erfolgreich anknüpfen. Diese können beispielsweise mit den folgenden Partnern errichtet bzw. ausgebaut werden:

  • Hochschulen, insbesondere unter Einbeziehung der Leitungsebene, den Fakultäten und Einheiten wie Career Service, Alumni-Management, Verein der Freunde und Förderer
  • Förderer: Unternehmen (zum Beispiel regionaler Mittelstand), Stiftungen, Privatpersonen (zum Beispiel Alumni, Mäzene)
  • Verbände (zum Beispiel IHK)
  • Vereine (zum Beispiel Wirtschaftsförderer und Vereinigung von Kaufleuten)
  • Politik (zum Beispiel auf Landes- und/oder kommunaler Ebene)
  • Schulen und ggf. weitere Einrichtungen entlang der Bildungskette bis zur Weiterbildung
  • weitere Institutionen aus verwandten Bereichen wie Kunst und Kultur
  • ...

Nicht alle Netzwerktreiber müssen dabei auch gleichzeitig finanzielle Förderer des Deutschlandstipendiums sein. Sie können bereits Mehrwert durch die Bereitstellung ihrer Netzwerke bzw. eine ideelle Unterstützung liefern. Dabei empfiehlt sich grundsätzlich eine langfristige Perspektive ohne zu hohe Erwartungen an einen unmittelbaren Nutzen in Form von vergebenen Stipendien.


Möglichkeiten des Engagements

Für die Netzwerkpartner gibt es zahlreiche Möglichkeiten des gemeinsamen Engagements. Hier sind beispielsweise die folgenden Aktivitäten und Formate denkbar:
  • Publikationen (zum Beispiel Pressemitteilungen, Broschüren, (Interview-)Artikel in Verbandszeitschriften)
  • Angebot gemeinsamer Veranstaltungen und Workshops, zum Beispiel organisiert von einer Hochschule und/oder IHK und/oder (Wirtschafts-)Förderer
  • Verabschiedung Kooperations- und Zielvereinbarungen über gemeinsame Projekte und Maßnahmen
  • Durchführung von (Praxis-)Projekten zum Beispiel von IHK organisierte Firmenbesichtigungen in "Exkursionswochen"
  • Angebot ideeller Förderung gemeinsam durch Hochschulen, Förderer und Stipendiaten

Es empfiehlt sich, das Deutschlandstipendium in ohnehin bestehende Formate von Partnern (zum Beispiel Publikationen, Veranstaltungen) mit einzubeziehen. Dies kann auch der Startpunkt für weiterführende Kooperationsmöglichkeiten der Netzwerkpartner sein.



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