Aus der Praxis

Stimmen von Vertretern aus Hochschulen, die bereits Erfahrungen mit dem Deutschlandstipendium

gesammelt haben.




Angela Poth

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen


Die RWTH pflegt seit jeher einen engen Kontakt und Austausch mit ihren Partnern und För-
derern. Deshalb bieten wir auch den Förderern des Deutschlandstipendiums vielfältige Mög-
lichkeiten zur Mitgestaltung. Förderer haben bei uns die Möglichkeit, selbst festzulegen,
aus welchem Fachbereich die geförderten Studierenden kommen sollen. Gerne binden wir
sie auch beratend in die Auswahl der Stipendiaten ein. Darüber hinaus ist es uns ein be-
sonderes Anliegen, eine frühzeitige Vernetzung zwischen Förderern und Stipendiaten auf-
zubauen, damit nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine ideelle Förderung unserer
Studierenden stattfindet. Deshalb haben wir diese Aspekte in die Fördervereinbarungen
zum Deutschlandstipendium aufgenommen und damit gute Erfahrungen gemacht.

Angela Poth, Fundraising-Beauftragte des Rektors



Anja NajdaWestfälische Wilhelms-Universität Münster


Alle potenziellen Stipendiengeber haben eigene Wünsche und Vorstellungen. Ihre Bereit-
schaft, sich zu engagieren, unterscheidet sich in Art, Umfang und Dauer. In den drei
möglichen, aufeinander aufbauenden Fördervarianten unseres Stipendienprogramms haben
wir dies berücksichtigt. Gleichzeitig haben für uns auch die Interessen unserer Stipendiaten
eine hohe Priorität. Idealerweise begleitet ein Förderer einen Stipendiat ein ganzes Studie-
rendenleben lang. Deshalb sind die Gestaltungsspielräume für Stipendiengeber bei vierjäh-
riger Förderung größer. Das Wichtigste dabei ist: Transparenz, Nachvollziehbarkeit und
Offenheit darüber, was möglich ist und was nicht.

Anja Najda, Stabsstelle Universitätsförderung



Anja BreidingHochschule Niederrhein


Wir sprechen mit unseren Förderern im Vorfeld sehr konkret über die Ausgestaltung der
Stipendienprogramme. Dazu gehören unter anderem die beratende Beteiligung am Aus-
wahlverfahren, unsere Mentorenbetreuung und auch die vertragliche Verpflichtung.
Die Hochschule Niederrhein will es den Förderern nicht unnötig kompliziert und schwer
machen, so dass die Verpflichtungserklärung knapp und konzentriert formuliert wurde.
Dies erleichtert nicht nur den Unternehmen, Vereinen und Stiftungen die interne Um-
setzung, sondern ist auch für Privatpersonen eine einfache Form der Beteiligung.

Anja Breiding, Leiterin der Geschäftsstelle Stipendien, Stiftungen, Fördervereine
und Alumninetzwerk


Deutschlandstipendium